Über Wieland Stolzenburg

Persönliches

Mein Name ist Wieland Stolzenburg und da ich immer wieder gefragt werde: Wieland ist mein Vorname :-)
Hier findest du einige Informationen über mich, mein Arbeit als Beziehungspsychologe und meinen Werdegang.


Ein kurzer Blick zurück: Nach der Schulzeit nahm ich mir ein Jahr Zeit, um unterschiedliche Dinge zu entdecken. Beispielsweise betreute ich Waisenkinder in Ghana, bereiste die Welt oder engagierte mich sozial für Hauptschulen. Anschließend studierte ich Betriebswirtschaftslehre und arbeitete einige Jahre in diesem Bereich.

Doch mehr und mehr galt mein Interesse den Menschen, insbesondere den Herausforderungen und Chancen von Beziehungen. Der persönliche Kontakt und die Begegnung mit Menschen wurde mir immer wichtiger. Auch meine eigene Lebensgeschichte war ein wichtiger Impuls mich beruflich umzuorientieren. So kam es, dass mich nun schon seit vielen Jahren therapeutische Fragestellungen begleiten und ich die Arbeit als Beziehungspsychologe und Autor in den Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit stellte. Ich hatte und habe dabei das Privileg bei besonderen Menschen zu lernen und gebe dies gerne weiter.

Zur Zeit schreibe ich fleißig an meinen Bücher, lebe ich den Großteil des Jahres in Asien und freue mich, wenn ich von dort telefonisch Menschen begleiten darf.

+ Wenn du noch mehr über mich erfahren möchtest, findest du hier kleine persönliche Geschichten aus jedem Lebensjahrzehnt


Erstes Lebensjahrzehnt: Rot, rot, rot
Irgendwann im Kindergarten-Alter fing es an: Rot, rot, rot. Alles in meinem Leben musste rot sein: Schuhe, der Fußball, alle Klamotten bis hin zu den Socken und möglichst auch die Möbel und anderen Gegenstände in meinem Kinderzimmer. Sogar der Schulranzen musste rot sein und glücklicherweise fanden wir auch einen – sonst hätte ich mich wohl auf den Boden geworfen und wäre etwas lauter geworden ;-) Du kannst es dir vielleicht schon denken, was mein Berufswunsch in dieser Zeit war: Feuerwehrmann. Mit großen und vor allem roten Fahrzeugen. Etwas bis zur 2. Klasse dauerte diese Rot-Phasen an.

Zweites Lebensjahrzehnt: Frisch verliebt
An einem Silvesterabend – ich muss 12 oder 13 gewesen sein – waren wir mit meiner Familie bei Freunden. Und da stand sie: Die Nachbarstochter, wunderschön und ich war gleich in sie verliebt. Und plötzlich stand sie zweimal vor mir. Nein, ich träumte nicht, sie hatte eine Zwillingsschwester. So feierten wir im großen Kreis die Silvesternacht. Ich, schwer verliebt, und die Verliebtheit wurde auch erwidert. Aber leider nicht von ihr, sondern von ihrer Zwillingsschwester. Und ich gab mir so viel Mühe, sie zu beeindrucken – lies kleine Böller in meiner Hand explodieren, erzählte Witze … Doch leider wanderte die Liebe nicht von ihrer Zwillingsschwester auf sie über. An Neujahr fuhren wir wieder nachhause. Handys oder Facebook gab es damals noch nicht, so blieb es bei diesem einmaligen Kontakt. Auch wenn ich es am Anfang kam glauben konnte, verschwand der Liebeskummer nach und nach.

Dritter Lebensjahrzehnt: Von der Wirtschaft zur Psychologie
Mir wird immer wieder die Frage gestellt »Warum bist du eigentlich vom betriebswirtschaftlichen zum psychologischen Bereich gekommen?« Der wohl wichtigste Grund war, anstatt vor dem PC, viel lieber mit Menschen auf einer persönlichen und individuellen Ebene arbeiten wollte. Zudem machte ich mir Gedanken zu meinem (beruflichen) Lebenssinn: Will ich wirklich meine Zeit und Energie damit verbringen, möglichst viel Umsatz oder Gewinn zu erreichen – oder gibt es noch ganz anderes? So begann ich – parallel zu meiner Zeit als Online-Marketing Manager – eine therapeutische Ausbildung mit dem Gedanken in 10 oder 15 Jahre vielleicht zu wechseln. Doch es kam viel schneller: Ich hatte so große Freude an dieser Arbeit, an der Arbeit mit Menschen, am gemeinsamen Entdecken von verborgenen Potentialen, dem Verarbeiten von Erlebnissen oder dem Begleiten von Veränderungsprozessen, sodass ich ohne lange Überlegungen meinen Job kündigte und Psychologie studierte. Das war der Beginn!

Heute bin ich unglaublich glücklich und dankbar, dass ich noch einmal einen Neuanfang gewagt habe und freue mich über jeden Tag und jeden Menschen, den ich begleiten darf: Als Therapeut im 1:1-Kontakt, als Redner auf der Bühne oder als Autor verschiedener Bücher.

Viertes Lebensjahrzehnt: Heute
Wie bin ich heute? Das darfst du gerne persönlich erfahren!


Wieland Stolzenburg



Meine Qualifikationen

Studium Psychologie
An der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München habe ich Psychologie studiert. Die Vertiefungsfächer und Schwerpunkte in diesem Studiengang waren u.a. klinische Psychologie, klinische Neuropsychologie, Paartherapie, lösungsorientierte Beratung und Therapie.


Studium Betriebswirtschaftslehre
An der Hochschule Pforzheim sowie der University of Westminster in London habe ich Betriebswirtschaftslehre (BWL) studiert – vor dem Psychologie-Studium. Die Vertiefungsfächer waren u.a. Marketing, Werbung, Konsumenten- und Werbepsychologie sowie Ethik.


Ausbildung Systemische Paar- & Familienberatung (DGSF)
An der Gesellschaft für systemische Therapie und Beratung (GST) habe ich eine Ausbildung zum systemischen Paar- und Familienberater absolviert. Der Abschluss wurde von der Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) zertifiziert. > Was ist Systemische Beratung?


Ausbildung Gestaltberater (DVG)
Am Symbolon Institut absolvierte ich eine 3-jährige nebenberufliche Ausbildung zum Gestaltberater (Gestalttherapie). Die von der Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie eV (DVG) zertifizierte Ausbildung beinhaltet Seminare, Gruppen- und Einzelarbeit, Lehrtherapie und Supervision im gesamten therapeutischen Spektrum. > Was ist Gestalttherapie?


Ausbildung Systemischer Paarberater
Am Institut für Fort- und Weiterbildung (IFW) sowie an der Paracelsus Schule absolvierte ich je eine Ausbildung zum systemischen Paarberater. Themen-Schwerpunkte waren dabei: Krisen in Beziehungen, Affären, Sexualität, Trennungen sowie Herausforderungen in Patchwork-Familien und der Erziehung.


Heilpraktiker für Psychotherapie
Zusätzlich zu meinem Studium in Psychologie und Betriebswirtschaftslehre sowie meinen verschiedenen Aus- und Weiterbildung in Beratung und Therapie habe ich den Abschluss bzw. trage ich die Berufsbezeichnung Heilpraktiker für Psychotherapie.


Fort- & Weiterbildungen
Viele Workshops, Vorträge und Therapiegruppen zu Beziehungsthemen, persönlicher Entwicklung und Psychotherapie an sich runden meine Erfahrungen ab. Darüber hinaus informiere ich mich in entsprechender Fachliteratur und aktuellen Studien zu Partnerschafts-, Single- und Mann-Frau-Themen.


Laufende Supervision
Regelmäßig nehme ich Supervisions-Stunden in Anspruch. Laut BDP hat Supervision das Ziel, »eine Verbesserung der beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im jeweiligen Tätigkeitsfeld des Supervisanden, aber auch seiner persönlichen Ressourcen, herbeizuführen.«



Meine Arbeitsweise und Methoden

Meine Arbeitsweise

  • Mir wird oft zurückgemeldet, dass ich mit Feingefühl, Wertschätzung, Empathie und Respekt arbeite.
  • Ziel- und lösungsorientiert, jedoch ganz in deinem Tempo.
  • Individuell auf deine Bedürfnisse und deine Situation angepasst, es gibt keine standardisierte Vorgehensweise mit einer »Checkliste«.
  • Authentisch und auf Augenhöhe: Ich bin kein Berater und Therapeut, der nach wenigen Minuten genau weiß, wer du bist, was du brauchst und dich anschließend bewertet und dir aufzeigt, was du vermeintlich falsch machst. Sondern einer, der gemeinsam mit dir die für dich relevanten Schritte geht – ohne dabei dich oder dein Verhalten zu bewerten.
  • Mein Anspruch an meine Arbeit ist es, eine Atmosphäre zu bieten, in welcher du dich wohl fühlst und genauso sein darfst, wie du bist! Du musst dabei nichts leisten, vorbereiten, irgendwie sein … Sondern darfst genauso sein, wie du in dem Moment da bist – ob traurig, zufrieden, wütend, fragend, angespannt, entspannt …

Angewandte Methoden

  • In erster Linie verläuft die Arbeit in Form von Gesprächen. Wenn sinnvoll kommen auch andere Methoden zum Einsatz, in den Sitzungen oder als Hausaufgabe.
  • Auf der einen Seite gebe ich Ihnen Ratschläge und stelle Ideen vor und auf der anderen unterstütze ich dich dabei, Dinge selbst herauszufinden und neue Sichtweise zu erhalten. Sichtweisen über dein Handeln, Denken, Erleben, deine Einstellungen oder Muster.



Was Klienten über meine Arbeit sagen



Mein kleiner sozialer Beitrag

Einkommensabhängiges Honorar
Ich biete ein einkommens- bzw. vermögensabhängiges Honorar an, damit auch Menschen mit geringem Einkommen meine Beratung und Therapie in Anspruch nehmen können > Weiteres zum Honorar


Spenden an WWF
Ich spende regelmäßig einen Betrag an die WWF Umweltorganisation‎. Unterstützt werden damit Tierschutz- und Umweltprojekte in der Nordsee.


Klimaneutrales Hosting
Meine Webseiten werden auf Servern von domainFACTORY gehostet. Durch den Ankauf ökologischer Emissionsminderungszertifikate werden CO2-Emissionen ausgeglichen, z.B. mit dem Bau eines Wasserkraftwerks in Indonesien.


Klimaneutraler Druck
Mit dem klimaneutralen Druck von Visitenkarten, Briefpapier etc. bei Saxoprint wird genau die Menge an Treibhausgasemissionen ausgeglichen, die bei der Produktion der Druckerzeugnisse entstehen.




Mein Lieblingsgedicht »Autobiographie in fünf Kapiteln«

Sogyal Rinpoche ist ein tibetischer Meditationsmeister und Lehrer des tibetischen Buddhismus. Mit seiner »Autobiographie in fünf Kapiteln« trifft er meiner Meinung und Erfahrung nach sehr gut den Weg der Persönlichkeitsentwicklung, den Weg der Selbstverantwortung und den Weg alte Wunden und Verletzung zu verwandeln und zu heilen. Ein Ziel dabei ist es, dass das Hier-und-Jetzt und ich selbst entscheide, was ich fühle, denke und wie ich handle und nicht die Vergangenheit oder andere Menschen.

1
Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am selben Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen, ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

4
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5
Ich gehe eine andere Straße.

Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg die »Straße« und das »Loch im Gehsteig« in Ihrem Leben kennenzulernen und zu verwandeln und ebenso beim Entdecken, Erforschen und Begehen von neuen Straßen. Ich freue mich, von Ihnen zu hören!


 
 


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