Nein, in dem Beitrag geht es nicht um das Einparken von Frauen oder die Multitasking-Fähigkeit von Männern. Ich möchte an einem kleinen Beispiel aufzeigen, wie sich Männer und Frauen unterscheiden können (natürlich ist das nur eine Tendenz und keine allgemeingültige Wahrheit). Zudem möchte ich einige Tipps geben, wie man in dieser konkreten Situation besser auf das andere Geschlecht eingehen kann. Es geht um das Lösen von Problemen.

Die Ausgangssituation des Mann-Frau Unterschieds

Nehmen wir folgendes fiktives Beispiel: Eine Frau – nennen wir Sie Pia – oder ein Mann – nennen wir Ihn Maximilian – sind beim Fahrradfahren aus Versehen an einem Spiegel eines parkenden Autos hängen geblieben und haben einige kleine Krater verursacht. Keine große Sache; da sie aber in Eile waren, haben sie weder die Polizei gerufen, noch einen Zettel an der Windschutzscheibe des Autos hinterlassen. Am Abend fährt Pia nachhause zu Ihrem Mann und erzählt ihm davon. Und in dem anderen Beispiel fährt Maximilian nachhause und erzählt es seiner Freundin.

Wie wird Pias Mann nun reagieren und wie mit ihr sprechen? Und wie macht es die Freundin von Maximilian?

Was Männer gerne möchten

In der männlichen Welt spielen Problemlösen, fokussiertes und logisches Denken häufig eine größere Rolle wie bei Frauen. Für ihn wäre also folgende Unterstützung seiner Freundin hilfreich, sie sagt dann zum Beispiel:

Ok, blöd, dass das passiert ist – aber lass uns doch schauen wie das Problem gelöst werden kann. Was hat es für Folgen, wenn Du nichts unternimmst, was passiert, wenn Du die Polizei rufst oder sollen wir kurz zu dem Auto fahren und schauen, ob es noch dasteht und dann einen Zettel anbringen…?

Und wenn der Mann seinen Probleme allgemein lieber selbst löst, reicht ein kurzes „Ich weiß, dass du der beste Problemlöser der Welt bist und es immer perfekt alleine schaffst. Und wenn du doch meine Hilfe willst, sag mir Bescheid, ich unterstütze dich dann gerne.“ Wenn das Problem erkannt ist, möchte es ein Mann in der Regel am liebsten gleich lösen. Selbstverständlich freut er sich, wenn ihn seine Partnerin auch emotional und moralisch unterstützt – doch die Lösungsfindung und -behebung steht in den meisten Fällen im Vordergrund.

Was Frauen gerne möchten oder eben nicht

In der weiblichen Welt geht es häufig vielmehr um Beziehungen, Füreinander da sein oder Gemeinsamkeiten. Sie wünscht sich zuerst vielmehr folgenden Umgang. Pias Mann könnte beispielsweise so reagieren:

Komm in meinen Arm, Schatz! Blöd, dass das passiert ist, aber ist doch gar nicht so schlimm. Ich bin für dich da und du weißt, dass wir das zusammen ohne Probleme lösen werden. Komme erst mal an und erzähl nochmal, was genau passiert ist – ich bin für dich da!

Für die meisten Frauen ist es im ersten Schritt gar nicht so wichtig, eine konkrete Lösung zu finden – sondern zu spüren, dass der Partner für sie da ist und sie eine seelische, emotionale und liebevolle Unterstützung erfährt.

Was lernen wir daraus

Gleiches Problem und unterschiedliche Bedürfnisse und Sichtweisen zwischen Mann und Frau. Sich diesen oder andere Unterschiede bewusst zu machen ist hilfreich, um Verhaltensweisen besser verstehen zu können und darauf anders reagieren zu können. Weder das eine noch andere ist dabei besser oder schlechter – sondern einfach nur anders.

Buchtipp: »Männer verstehen für Dummies«

In meinem Buch »Männer verstehen für Dummies« geht es ebenfalls um vielen Themen, bei welchen sich Männern und Frauen unterscheiden. Von Sex, Liebe, Fußball, Affären, Partnerschaft, Kommuniktation und vieles mehr.
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